dena-Studie Systemdienstleistungen 2030

In der Studie Systemdienstleistungen 2030 hat die Deutsche Energie-Agentur (dena) untersucht, welche Anforderungen der Ausbau der erneuerbaren Energien an die Erbringung und Bereitstellung von Systemdienstleistungen stellt und welche Maßnahmen zur Sicherung einer stabilen Stromversorgung bis 2030 notwendig sein werden.

Um eine große Bandbreite an Perspektiven, Anforderungen und Bedürfnissen in die Studie einfließen zu lassen, wurde sie gemeinsam mit Übertragungs- und Verteilnetzbetreibern, Projektentwicklern und Betreibern Erneuerbarer-Energien-Anlagen sowie Herstellern von Netz- und Anlagentechnik erarbeitet. Forschungspartner war Prof. Dr.-Ing. Christian Rehtanz, Technische Universität Dortmund / ef.Ruhr.

Ziel der Studie war es, den benötigten Umfang an Systemdienstleistungen bei einem steigenden Anteil erneuerbarer Energien bis zum Jahr 2030 zu erfassen sowie alternative Konzepte zur Bereitstellung zu identifizieren und zu bewerten. Dabei sollten die Analysen insbesondere zeigen, inwieweit Beiträge zur Netzstabilität aus dem Verteilnetz für das Übertragungsnetz erfolgen können und welche Rolle dabei Erneuerbare-Energien-Anlagen, Speicher oder Demand Side Management spielen sollten.

Die Studienergebnisse zeigen, dass grundsätzlich für alle Systemdienstleisprodukte bereits alternative technische Lösungen existieren, um auch zukünftig die Sicherheit und Zuverlässigkeit des Stromsystems gewährleisten zu können. Es müssen jedoch die notwendigen Voraussetzungen geschaffen werden, um diese Lösungen 2030 auch nutzen zu können.

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